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Kinderhilfe Guatemala
Die Schließung von Casa Alianza in Guatemala im Januar 2009 hatte eine riesige Lücke hinterlassen. Sie wieder zu schließen, war das Ziel ehemaliger Mitarbeiter Casa Alianza. Sie haben zwei neue Organisationen ins Leben gerufen. Beide sind in Guatemala als gemeinnützig eingetragen, und beide wurden von uns aus Deutschland unterstützt. Claudia Rivera, bis zur Schließung der Casa Alianza Direktorin in Guatemala, hatte mit Gaudium Paidos (www.gaudium-paidos.org) das Streetwork-Programm, die Rechtshilfe für Straßenkinder und - neu - Präventionsarbeit in den Slumvierteln gestartet. Dazu gehörte auch die medizinische Versorgung für Menschen, die weder Arzt noch Medikamente bezahlen können. Die Kinder, die auf der Müllkippe Guatemalas nach Verwertbarem suchen, leiden häufig unter Infektionen und Atemwegserkrankungen. Damit gab es erstmals ärztliche Versorgung für sie . Da dieses wichtige Vorhaben nicht mit der erforderlichen Nachhaltigkeit umgesetzt werden konnte , ruht derzeit unsere Unterstützung .
Leonel Dubon, bisheriger Leiter der Drogenrehabilitation, hat mit "Refugio de la Ninez" (www.refugiodelaninez.org.gt) ein Wohnprojekt für Mädchen und Babys geöffnet. Zur Zeit sind dort 21 Mädchen untergebracht. Der Bedarf ist größer als die Kapazität. Im Mai wurde das Gebäude durch den Vulkanausbruch und die nachfolgenden Regenmassen schwer beschädigt , weil das Dach eingestürzt ist . Der Schaden ist inzwischen behoben und die Arbeit wird mit Erfolg fortgesetzt . Im Kampf gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung Minderjähriger hat es rechtskräftige Urteile gegen Täter gegeben . Damit ist ein Anfang gemacht. Aber der Weg ist noch weit, bis wieder das volle Programm gefahren werden kann, einschließlich eigener Schulprojekte und Lehrwerkstätten. Hoffentlich schaffen wir es!
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